Archive for September, 2011
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JBoss 7: CLI

Ich warte ja ziemlich ungeduldig auf die JBoss EAP 6-Version, in der Zwischenzeit schaue ich mir die neuen Features bei der Community Version einmal genauer an und das neue Command Line Interface finde ich ziemlich großartig. Mit dieser Schnittstelle können alle erdenklichen Einstellungen des JBoss modifiziert werden. Die Änderungen fließen dann in die XML-Dateien ein. Zusätzlich gibt es noch ein REST-API. Die CLI läuft auf dem Port 9999 und wird über das Skript jboss-admin.sh gestartet.


./bin/jboss-admin.sh
You are disconnected at the moment. Type 'connect' to connect to the server
or 'help' for the list of supported commands.
[disconnected /]


[disconnected /] connect
Connected to domain controller at localhost:9999


[standalone@localhost:9999 /] quit
Closed connection to localhost:9999

Besonders begeistert bin ich von der einfachen Art des Deployments, denn die CLI bietet die Befehle deploy und undeployl es ist keine Abfrage der MBeans mehr notwendig!

Deploy:

[standalone@localhost:9999 /] deploy /User/saschamoe/java/hibern8.ear --name=hibern8
'hibern8' deployed successfully.

Undeploy:

[standalone@localhost:9999 /] undeploy hibern8
Successfully undeployed hibern8.

Ziemlich simpel, oder?

Ich werde die nächsten Tage auch noch ein paar Zeilen über den Standalone/Managed Domain-Modus schreiben, denke ich.

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Seven Languages in Seven Weeks

Neulich habe ich mir ein Buch ein Programmiersprachen geholt. Wieder einmal. Aber dieses Mal ein wirklich ganz besonderes Exemplar: Seven Languages in Seven Weeks: A Pragmatic Guide to Learning Programming Languages (Pragmatic Programmers) (*)

Ich bin wirklich ausserordentlich begeistert von diesem Buch: das Konzept ist, dass eine Programmiersprache innerhalb von ein paar Tagen vorgestellt wird. Der Autor stellt dabei die Sprachen Ruby, Io, Prolog, Scala, Erlang, Clojure und Haskell vor. Mein Schwerpunkt lag bislang bei den objektorientierten Sprachen wie C++ und Java, mit funktionalen Sprachen habe ich kurz im Studium beschäftigt aber nie wirklich den tieferen Sinn begriffen und es als akademische Spielerei abgetan. Nach dem Lesen des Prolog-Abschnitts bin ich eines Besseren belehrt worden. Aktuell bin ich beim Scala-Kapitel angelangt und ich freue mich schon auf Erlang und Clojure.

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Android in Action, Second Edition

Im aktuellen Java Magazin ist eine Buchrezension von “Android in Action, Second Edition” (*) von mir zu finden. Kurzfassung: Kauft es euch, sehr gutes Buch!

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AppCode, mon amour

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich mich mit Xcode immer noch nicht anfreunden kann: seit fast 3 Jahren nutze ich diese IDE (angefangen mit Xcode 3) und ich vermisse schmerzlich Features und Konzepte, die ich als Java-Entwickler kennen und lieben gelernt habe. Und das sind keine wirklich exotischen Funktionalitäten sondern nur solche Dinge wie z.B. “generiere mir eine Default-Implementierung für ein Interface/Protocol”. Mit @synthesize hat sich das bei simplen getter- und setter-Methoden deutlich verbessert, aber bei Methoden, die “richtige” Logik implementieren, muss das immer noch von Hand gemacht werden.

Vor ein paar bin ich über Twitter auf AppCode (http://www.jetbrains.com/objc/index.jsp) gestoßen. AppCode wird von JetBrains implementiert, die selbe Softwareschmiede, die IntelliJ IDEA entwickelt. Zu IntelliJ habe ich eine sehr spezielle Beziehung: der Arbeitgeber, bei dem ich meinen ersten Job nach dem Studium hatte, hat diese IDE verwendet (ich glaube, das war noch IntelliJ 4 …). Im Gegensatz zu vielen anderen Java-IDEs kostet IntelliJ Geld … und zwar gar nicht mal so wenig: 499$ für Firmen und Organisationen und 199$ für Programmierer, was sicherlich den recht geringen Bekanntheits- und Verbreitungsgrad erklärt. JetBrains macht Tools für Programmierer von Programmierern, was auch deutlich zu merken ist an kleinen Features, wie der on-the-fly code-Analyse für diverse Sprachen und der Erkennung von doppeltem Code.

Zur Zeit befindet sich  AppCode in der Beta-Phase und kann noch gratis ausprobiert werden, die 1.0-Version wird 199$ für Firmen und Organisationen und 99$ für Programmierer kosten. In der Beta-Phase gibt es aber die Möglichkeit, einen 50%-Rabatt für die 1.0-Version zu erhalten, dafür ist lediglich eine Registrierung notwendig. AppCode ist voll kompatibel zu Xcode, d.h., bisher mit Xcode bearbeitet Projekte können mit AppCode geladen und geschrieben werden. Darüber hinaus integriert es sich in den Interface-Builder, in der Simulator und zusätzlich ist es möglich, die Applikation direkt aus AppCode auf einem Device laufen zu lassen.

Start-UI von AppCode bei geladenem Projekt

AppCode begrüßt den geneigten Entwickler mit einer sehr aufgeräumten Oberfläche. Im Screenshot sind der Projekt-Explorer auf der linken Seite, der Editor auf der rechten Seite und diverse Hilfsfenster unten zu sehen. Dieses Interface kann insofern geändert werden als dass Projekt-Explorer und andere “angedockte” internal windows aus dem Interface gelöst und verschoben (auch aus dem AppCode-Fenster raus) werden können. AppCode ist eine Java-Swing-Applikation, trotzdem aber erstaunlich “snappy”: das UI reagiert unmittelbar auf Benutzereingaben. In der aktuellen Beta-Version ist AppCode zudem vollständig Lion-kompatibel und bietet einen Fullscreen-Modus. Was ich bislang noch nicht gefunden habe, ist eine Möglichkeit, die Projekteinstellungen vorzunehmen, bislang musste ich dazu immer noch Xcode nutzen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob AppCode in der 1.0-Version dieses Feature erhält. Der erste Eindruck ist wirklich sehr gut, ich denke, ich werde ich nächster Zeit öfters mit AppCode arbeiten.

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Mono No Aware

Ist mir eben wieder in den Sinn gekommen … haben vor fast 10 Jahren im Omega in Erlangen gespielt, was bin ich abgegangen …

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Berliner Impressionen

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Pressekonferenz der Piratenpartei

“Es gibt später noch die Möglichkeit, Nahaufnahmen vom Internet zu machen!”

Der @schmidtlepp rockt das Haus!

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Bilderrätsel

 

Und jetzt ein Bilderrätsel: welche Person aus dieser illustren Runde ist wohl von der Piratenpartei?

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Backworld – Ordinary Man

Ich kann mich noch gut an Backworld in Halle/Saale erinnern: wir sind am späten Nachmittag von Nürnberg aus aufgebrochen, Stefan, Janina und ich. Die Hinfahrt war sehr entspannt, zwischendurch haben wir beim gelben M gehalten. Stefan war in voller Neofolk-Montur, was ggf. zu Missverständnissen geführt hätte. Deswegen habe ich ihm mein Boss-Jacket geliehen (ich kam von der Arbeit und war noch im Anzug; moment, weswegen hatte ich einen Anzug an, zu der Zeit habe ich noch in Erlangen gearbeitet?). Dessen ungeachtet wurden wir etwas fragend angeschaut. Wir haben uns in eine unauffällige Ecke gesetzt, den Fraß runtergewürgt und sind dann gen Halle weitergefahren. Das Konzert war – wie das bei diesem Neo-Folk Krams immer so ist – eine “Privatveranstaltung” und wir wurden auch entsprechend gefilzt. Backworld selbst waren extrem gut, zwei Stunden gespielt. Bei “The devils plaything” haben die Gruft-Mädels aus der ersten Reihe die Taschentücher zücken müssen. Insgesamt ein sehr schöner Abend. Die Rückfahrt weniger: Regen, Übermüdung und Aquaplaning. Zum Glück habe ich die meiste Zeit geschlafen. Irgendwie bin ich dann wieder nach Hause gekommen, ich glaube, Janina und Stefan haben mich noch zum Bahnhof gefahren oder so ähnlich. Und die Sonne ging auch schon wieder auf.

{lang: 'de'}

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