Oder so ähnlich … was ich eigentlich sagen wollte: Iron Sky ist fertig, no shit!
Und der Film wird bei der Berlinale gezeigt, ist das nicht großartig, hach ….
Und hier ist der Constantin Gonzalez kurz zu sehen, wie klein die Welt doch ist.
Oder so ähnlich … was ich eigentlich sagen wollte: Iron Sky ist fertig, no shit!
Und der Film wird bei der Berlinale gezeigt, ist das nicht großartig, hach ….
Und hier ist der Constantin Gonzalez kurz zu sehen, wie klein die Welt doch ist.
Megaupload, der Song! Woohooo!
Und hier war er mal bei Harald Schmidt, ein wenig unsympathisch, wie mir scheint:
Jetzt ist es so weit, die letzten zwei Tage habe ich Kisten gepackt “like a boss”, d.h. wenig Schlaf, viel Muskelkater … heute um 06:30 kam der große Umzugswagen und die Jungs vom Umzugsunternehmen haben den in 2,5 Stunden bepackt, in 8 Stunden waren sie in Berlin und um 22:00 war alles aufgebaut, Respekt!
Morgen ist mein letzter “richtiger” Tag in München, übermorgen fahre ich bereits nach Berlin. Meinen Münchner Jahre enden so wie sie angefangen haben: in einem Hotel … ich war jetzt fast 9 Jahre in München und habe habe großartige Leute kennengelernt (meine Frau, meinen ehemaligen Projektmanager bei Accenture, von dem ich viel lernen konnte, meinem ehemaligen Chef bei Softlab/Cirquent, mit dem ich viel lieber mehr Projekte gemacht hätte, meine Kollegen bei der Allianz, die Podcaster vom Heldenfunk, etc.) und viele schöne Projekte hier gehabt. In München haben meine beiden Kinder das Licht der Welt erblickt (beide im Klinikum der LMU Frauenklinik Maistraße) und auf dem Gutshof Menterschwaige haben meine Frau und ich geheiratet. Trotz all dieser Ereignisse bin ich mit der Stadt nie wirklich warm geworden: das einzige, das ich vermissen werde, wird wohl die Nähe zu Norditalien sein (ich liebe Meran).
Ich freue mich wirklich unglaublich auf Berlin: die Stadt, die Menschen und mein großartiger neuer Job!
Wollten wir nicht eigentlich
Gegen das hier sein
Mir geht es gut, wem geht es besser
Nur mal so im Allgemeinen
Ich habe eine unbeschwerte Kindheit erlebt: aufgewachsen in einer Kleinstadt, die zudem noch ein Kurort war, mit liebevollen Eltern, die immer noch verheiratet sind, und ohne materielle Sorgen. Meine Eltern haben mir beigebracht, dass Polizisten dein “Freund und Helfer” sind (was in der Kleinstadt auch durchaus der Wahrheit entsprach) und dass der Staat bzw. die Behörden zwar manchmal etwas lästig sind, aber im Grunde genommen “für die Menschen” da sind. Ich bin mir nicht ganz sicher, wann diese felsenfeste Überzeugung die ersten Risse bekommen hat, aber ich vermute, es war zu der Zeit wo ich langsam in die Pubertät gekommen bin. An die Brandanschläge von Mölln und Solingen kann ich mich noch sehr gut erinnern und an die zynische Verharmlosung durch die Politik, man möchte ja den Standort Deutschland nicht unattraktiv für ausländische Investoren machen … 1998 habe ich dann – wie so viele – gefeiert als die Regierung Kohl abgelöst wurde und dachte wirklich, es würde sich etwas fundamental verändern. Ich war zutiefst von Schröders “dritten Weg” überzeugt, vom Schröder-Blair-Papier und davon, dass Rot-Grün “Leute aus der Wirtschaft” in die Regierung holt. Zu der Zeit war ich bekennender Wähler von Bündnis 90/Die Grünen und dachte, dass die großen Probleme unserer Zeit wie Klimawandel, etc. angegangen werden. Und was kam: Kossovo-Krieg und ALG-2 … Nach dem Anschlag auf das WTC wurde die Überwachungsschraube weiter angezogen und das allgemeine politische Klima wurde wieder kälter. Der Staat ist plötzlich zu einer Bedrohung mutiert, jemand der dich aushorcht und jeden als potentiellen Terroristen ansieht. Aber man hatte ja immer noch das Internet … eine wunderbare Welt voller sinnvollen Informationen und komplettem Blödsinn. Doch auch dieses Biotop wurde immer stärker reglementiert, wegen der Terroristen und der Raubmordkopierer. Den aktuellen Höhepunkt hat das Thema Bespitzelung in Form des Staatstrojaners erreicht: nachdem sich Herr Friedrich ertappt gefühlt hat, versuchte er, mit diesem Spin den Verfassungsbruch zu kaschieren. Besonders übel fand ich, dass der Trojaner Code nachladen kann, was Missbrauch Tür und Tor öffnet. Was ist mit den Konservativen los? Die Saubermänner und moralisch Einwandfreien stehen bis zu den Knien im Morast. Schirrmacher hat zum Themenkomplex Staatstrojaner noch einen sehr guten Artikel geschrieben. Und wenn gegen den Überwachungsstaat demonstriert, gibt es auf die Fresse: … solche Bilder kannte ich bislang nur von den Chaostagen und dem 1. Mai in Berlin. Ich bin mir nicht sicher, ob ich für das Thema stärker sensibilisiert bin, mehr darüber berichtet oder es wirklich mehr Polizeigewalt gibt. Meine sehr subjektive Wahrnehmung ist, dass die Brutalität und die Anzahl der Übergriffe durch die Polizei in den letzten Jahren zugenommen hat.
Die letzten Wochen und Monate haben mein Restvertrauen in diesen Staat und seine Institutionen massiv erschüttert.
Was bleibt zu sagen? “Nicht zynisch werden”