Archive for the ‘Mac’ Category
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iPhone 4s

Hach, das iPhone 4s ist da, nur leider die SIM-Karte noch nicht! Somit: useless, viel schlimmer als wenn das Telefon noch nicht da wäre …

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AppCode, mon amour

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich mich mit Xcode immer noch nicht anfreunden kann: seit fast 3 Jahren nutze ich diese IDE (angefangen mit Xcode 3) und ich vermisse schmerzlich Features und Konzepte, die ich als Java-Entwickler kennen und lieben gelernt habe. Und das sind keine wirklich exotischen Funktionalitäten sondern nur solche Dinge wie z.B. “generiere mir eine Default-Implementierung für ein Interface/Protocol”. Mit @synthesize hat sich das bei simplen getter- und setter-Methoden deutlich verbessert, aber bei Methoden, die “richtige” Logik implementieren, muss das immer noch von Hand gemacht werden.

Vor ein paar bin ich über Twitter auf AppCode (http://www.jetbrains.com/objc/index.jsp) gestoßen. AppCode wird von JetBrains implementiert, die selbe Softwareschmiede, die IntelliJ IDEA entwickelt. Zu IntelliJ habe ich eine sehr spezielle Beziehung: der Arbeitgeber, bei dem ich meinen ersten Job nach dem Studium hatte, hat diese IDE verwendet (ich glaube, das war noch IntelliJ 4 …). Im Gegensatz zu vielen anderen Java-IDEs kostet IntelliJ Geld … und zwar gar nicht mal so wenig: 499$ für Firmen und Organisationen und 199$ für Programmierer, was sicherlich den recht geringen Bekanntheits- und Verbreitungsgrad erklärt. JetBrains macht Tools für Programmierer von Programmierern, was auch deutlich zu merken ist an kleinen Features, wie der on-the-fly code-Analyse für diverse Sprachen und der Erkennung von doppeltem Code.

Zur Zeit befindet sich  AppCode in der Beta-Phase und kann noch gratis ausprobiert werden, die 1.0-Version wird 199$ für Firmen und Organisationen und 99$ für Programmierer kosten. In der Beta-Phase gibt es aber die Möglichkeit, einen 50%-Rabatt für die 1.0-Version zu erhalten, dafür ist lediglich eine Registrierung notwendig. AppCode ist voll kompatibel zu Xcode, d.h., bisher mit Xcode bearbeitet Projekte können mit AppCode geladen und geschrieben werden. Darüber hinaus integriert es sich in den Interface-Builder, in der Simulator und zusätzlich ist es möglich, die Applikation direkt aus AppCode auf einem Device laufen zu lassen.

Start-UI von AppCode bei geladenem Projekt

AppCode begrüßt den geneigten Entwickler mit einer sehr aufgeräumten Oberfläche. Im Screenshot sind der Projekt-Explorer auf der linken Seite, der Editor auf der rechten Seite und diverse Hilfsfenster unten zu sehen. Dieses Interface kann insofern geändert werden als dass Projekt-Explorer und andere “angedockte” internal windows aus dem Interface gelöst und verschoben (auch aus dem AppCode-Fenster raus) werden können. AppCode ist eine Java-Swing-Applikation, trotzdem aber erstaunlich “snappy”: das UI reagiert unmittelbar auf Benutzereingaben. In der aktuellen Beta-Version ist AppCode zudem vollständig Lion-kompatibel und bietet einen Fullscreen-Modus. Was ich bislang noch nicht gefunden habe, ist eine Möglichkeit, die Projekteinstellungen vorzunehmen, bislang musste ich dazu immer noch Xcode nutzen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob AppCode in der 1.0-Version dieses Feature erhält. Der erste Eindruck ist wirklich sehr gut, ich denke, ich werde ich nächster Zeit öfters mit AppCode arbeiten.

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