Die autonome Abscheulichkeit des Krieges

 

Wie Anfang diesen Jahres bekannt wurde, testete das US-Militär bereits im Herbst letzten Jahres einen Schwarm von über 100 autonom fliegenden Drohnen von der Größe kleiner Modellflugzeuge.

 

Die 290g-schweren Drohnen hätten dabei fortgeschrittenes Schwarmverhalten wie kollektive Entscheidungsfindung und einen anpassungsfähigen Formationsflug gezeigt, heisst es dazu weiter in einer Pressemitteilung des US Department of Defense vom 09.01.2017. (Link zur Pressemitteilung: http://bit.ly/2i6ZCBF)

 

Bitte schaut dazu auch unbedingt folgendes YouTube-Video an, in dem der Test dokumentiert wurde: https://youtu.be/Zd9MMLASQj0

 

Im Angesicht des besorgniserregenden und beschleunigenden Ausmaßes der Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Kriegsführung mittels (teil)autonomer Waffensysteme, frage ich mich:

 

Wieviel Moral steckt eigentlich noch in einem Menschen, der tausende Kilometer weit weg sitzt und wie in einem Computerstrategiespiel über Leben und Tod entscheidet? Wer wird zukünftg noch die Entscheidungen über Leben und Tod treffen? Mensch oder Maschine?

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Dionaz (Dienstag, 18 April 2017 23:04)

    Ist es nicht der immer gleiche Kampf, der gekämpft wird? Sind es nicht immer die gleichen Denkweisen die, manchmal zugegeben in neuem Schleier, aufeinander treffen? Wird hier nicht nur verlagert? Der Punkt ist, die traurige Wahrheit ist, der Mensch ist kriegerisch! Der Mensch ist in letzter Konsequenz immer selbstsüchtig! Daher werden wir keine Zeit erleben in denen es keine kriegerischen Konflikte geben wird. Was ist nun die Moral daran.... Naja es ist der Lauf der Natur!